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Der Ostwall im Oder-Warthe-Bogen

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Obwohl das größte unterirdische Bunkersystem Europas nicht weit von Berlin entfernt ist, ist der Ostwall in Deutschland fast völlig unbekannt. Dabei ist das gigantische System sowohl aus technischer als auch historischer Sicht hochinteressant und birgt immer noch viele große und kleine Geheimnisse.



DAS TUNNELSYSTEM

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Der Ostwall wurde zwischen den beiden Weltkriegen zur Verteidigung der deutschen Ostgrenze gebaut. Die korrekte Bezeichnung lautet "Festung im Oder-Warthe-Bogen".



In den Kriegsjahren
wurden Kunstschätze
zum Schutz vor Luftangriffen
in die unterirdischen
Räumlichkeiten des Ostwalls
eingelagert


DIE FÜHRUNGEN

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Der Ostwall besteht aus einem etwa 100 km langen und 2 km breiten Streifen, der sich zwischen den Flüssen Oder und Warthe in Nord-Süd-Richtung erstreckt. Im nördlichen und südlichen Teil wird die Befestigung durch einzelstehende Bunker in Verbindung mit natürlichen Geländeelementen wie z.B. Seen gebildet.

Im Zentralabschnitt sind die Bunker sehr dicht angeordnet und teilweise unterirdisch durch ein System von Tunneln miteinander verbunden. Das unterirdische System des Zentralabschnitts beginnt im Süden mit der so genannten Burschener Schleife in der Nähe des Ortes Boryszyn (Polen) und erstreckt sich von dort aus ca. 12 km weit in den Norden.

Das unterirdische System verbindet nicht nur die Bunker miteinander, sondern es enthält auch weitere Anlagen wie z.B Kasernen, Bahnhöfe, Werkstätten, Maschinenräume und Munitionslager und ist damit der interessanteste Teil der Festung im Oder-Warthe-Bogen. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde der Ostwall zunächst von der Roten Armee und später von der Polnischen Armee genutzt. 1957 endete die militärische Nutzung und der Ostwall geriet in Vergessenheit.

Jetzt ist der Ostwall als interessantes Ziel für einen Ausflug wiederentdeckt worden.