Ostwall hautnah - Tour 1

 

Die Festungsfront Oder-Warthe-Bogen (O.W.B.), umgangssprachlich oft „Ostwall“ genannt, war ein befestigtes Gebiet von 110 Kilometer Breite und 2 bis 3 Kilometern Tiefe.
Für die erste Tour haben wir den 16 Kilometer breiten Zentralabschnitt der Anlage ausgewählt, der 43 Anlagen und 9 Werkgruppen umfasst, die zum großen Teil durch unterirdische Tunnel mit 32 Kilometern Länge verbunden sind.
Hier wollen wir mit unseren Touren beginnen und Geschichte zum Anfassen präsentieren, begleitet durch fundierte Ausführungen, die durch historische Fotos, Originalskizzen und Zeitzeugenberichte unterstützt werden.
Die Führungen und Vorträge werden durch zwei Referenten, mit unterschiedlicher Spezialisierung, durchgeführt.
Die Veranstaltung soll am Freitagabend, nach Begrüßung, Vorstellung und einer Einweisung ins Programm beginnen. Beim gemeinsamen Essen kann man sich näher kennen lernen und durch mehrere Kurzvorträge erfährt man Wissenswertes über Bau, Funktion und Hintergründe der Festungsfront sowie ihrer Nutzung in der Kriegs- und Nachkriegszeit.
Der Samstag wird dann schwerpunktmäßig mit dem Besuch der gut erhaltenen Bauwerke des Zentralabschnittes verbracht, hier kann der Gast hautnah in die Geschichte und das damalige Geschehen eintauchen.
Im Mittelpunkt stehen zunächst die unterirdischen Anlagen und der Besuch eines intakten und teilweise eingerichteten Bauwerkes. Nach der Stärkung zur Mittagspause geht es mit oberirdischen Anlagen weiter, nur rücken auch künstliche Sperren und Brücken in den Focus. Wir bewegen uns am Nachmittag gemeinsam mit einem geländegängigen Fahrzeug auch abseits von festen Straßen und Wegen, durchs Gelände.
Der Abend klingt dann gemeinsam am Lagerfeuer, beim Abendessen und danach, aus.
Hier ist es möglich weitere Gespräche zum Thema zu führen, Fragen beantwortet zu bekommen und sich weiter kennenzulernen.
Am Sonntagvormittag befassen wir uns dann mit beweglichen Brücken und beziehen diese in das Sperrsystem aus natürlichen und künstlichen Hindernissen mit ein.
Höhepunkt ist der Besuch eines privaten Bunkers (Panzerwerk), das für Ausstellungszwecke hergerichtet wurde.

Termin: vom 29. April bis 1. Mai 2022

Anreise am 29. April 2022 bis 17:00 Uhr

Ende am 1. Mai 2022 ca. 13:00 Uhr

eingeschlossen im Preis sind zwei Übernachtungen, Abendessen am Freitag und Samstag (am Samstag in Form eines Lagerfeuers), Frühstück am Samstag und Sonntag, Mittagessen am Samstag sowie Vorträge, Führungen und Eintrittsgelder. Getränke tagsüber sowie an den Abenden müssen die Teilnehmer selbst kaufen.

 Für die Bewegungen Untertage und im Gelände wird feste Kleidung und Schuhwerk empfohlen. Die Temperaturen im Tunnelsystem liegen um die 10 Grad. Eine Taschenlampe ist für die Bewegungen in den Bauwerken und teilweise im Tunnelsystem unbedingt erforderlich. Die Fahrten zwischen den verschiedenen Orten finden mit den Pkw´s der Teilnehmer statt.

 

 

Nach Buchung und Bezahlung erhalten Sie eine Buchungsbestätigung und genaue Anfahrtshinweise.

 Preis pro Person, Mindestteilnehmerzahl 8 Personen

 

264,00 €

  • nur noch begrenzte Anzahl vorhanden

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